Kircheneintritt in Sankt Rafael

Austreten aus der katholischen Kirche kann man schnell, oft spontan wegen eines negativen Presseberichts oder einer persönlichen Erfahrung. Vielen ist jedoch nicht bewusst, dass Sie sich damit der Möglichkeit einer vollen Teilnahme an Feste wie Weihnachten, Ostern und Pfingsten, aber auch familiäre kirchliche Ereignisse wie Taufe, Erstkommunion, Firmung, Hochzeit und Beerdigung verschließen. Dennoch gilt auch für Sie: Die Türen der Kirche stehen ihnen für einen (Wieder-) Eintritt immer offen.

Sie können also, wenn Sie dies aufrichtig wünschen, wieder in die kirchliche Gemeinschaft aufgenommen werden. In einem oder mehreren Gesprächen legen Sie dar, wie es zu dem Wunsch kam, dass Sie katholisch werden wollen. Auch ein Übertritt (Konversion) aus einer anderen Gemeinschaft ist möglich.

Das Hineinwachsen in den katholischen Glauben geschieht durch Einzelgespräche. Die Dauer dieser Vorbereitung ist nicht allgemein festgelegt. Wenn Sie sich dann zum (Wieder-) Eintritt in die katholische Kirche entschließen, wird der Pfarrer die offizielle Aufnahme beim Bischof beantragen.

Wenn Sie in die katholische Kirche eintreten oder wieder eintreten möchten, nehmen Sie zu Beginn Kontakt mit unserem Gemeindebüro auf. Von dort aus werden wir mit Ihnen die weiteren Schritte überlegen.

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Fragen & Antworten

Ist Glaube unvernünftig, altmodisch und weltfremd?
Es geht um die Sehnsucht nach wirklichem Leben…

Es mag viele äußere Gründe geben, Christ zu werden. Zentral ist: Christlicher Glaube meint eine Beziehung des Menschen mit Gott.

Jesus Christus hat gezeigt, wer und wie Gott ist. Ostern bedeutet: Jesus Christus ist auch heute anwesend. Im Heiligen Geist, dem Lebensprinzip Gottes, haben Christen so einen Zugang zu Gott, wenn sie sich auf eine Geschichte mit Gott einlassen. Deshalb verstehen sie sich als österliche, als neue Menschen, die in der Sphäre Gottes leben.

Die Bibel bezeugt: Gott tut den ersten Schritt. Er (be)ruft den Menschen und schenkt den Glauben. Der Mensch antwortet, indem er sich Gott anvertraut: im Gebet, durch seinen Dienst an anderen, mit seinem ganzen Lebensstil. Glaube ist also nicht ein Notnagel dort, wo das Wissen versagt, sondern ein vernünftiges Wissen besonderer Art, das etwas mit der tiefsten Bestimmung des Menschen und der Welt zu tun hat.

Christen glauben, dass Gott die Antwort auf die tiefsten und zentralen Fragen ihres Lebens ist. Sie vertrauen sich diesem Ur-Grund des Lebens an. Christlicher Glaube ist also das Vertrauen und die Hoffnung, dass Gott da ist und im Sinne des wahren Lebens handelt, und das über den Tod hinaus. Ein solcher Glaube kann den Menschen tragen und ihm Sinn und Zuversicht geben, sein Leben anzunehmen und zu gestalten. Dann kann der Glaube seine Kraft entfalten. Er motiviert dazu, sich um Gerechtigkeit und erfülltes Leben für sich und andere zu bemühen.

Glaube wächst und verändert sich lebenslang. Der Christ hat Anteil an der Gemeinschaft der Kirche, ist also immer mit anderen im Glauben unterwegs. Gemeinsam und einzeln sind Christen Zeuginnen und Zeugen für das Evangelium, die Frohe Botschaft von Gottes Nähe, im Tun und im Sprechen. Denn neben der inneren Dimension als eine Entscheidung für Gott, die ein wechselvolles Auf und Ab kennt, hat der christliche Glaube auch Inhalte, die man erlernen kann und über die man Auskunft geben kann.

Die Praxis des Glaubens, Feier des Gottesdienstes, Gebet, Lesen in der Bibel, nimmt hinein in die Gemeinschaft der Kirche.

Quelle: ein Beitrag von www.katholisch-werden.de

Auch wenn Sie als getaufter Christ Ihre Wurzeln in einer anderen Kirche oder Gemeinschaft haben, können Sie sich für die Zugehörigkeit zur katholischen Kirche entscheiden und hier eine neue Glaubensheimat finden.

Sie sind getauft – damit gehören Sie auf jeden Fall bereits zur Gemeinschaft der Christen. Aber obwohl die Taufe alle Christen vereint und wir die wesentlichen Punkte unseres Glaubens teilen: es gibt eine Vielzahl von konkreten Kirchen und Gemeinschaften, die sich auch in manchen wichtigen Punkten ihres Glaubens und darin, wie sie diesen Glauben leben und feiern, unterscheiden. So haben auch der katholische Glaube und das Leben in der katholischen Kirche ihre ganz besondere Prägung.

Vielleicht möchten Sie die Schätze des katholischen Glaubens und Lebens für sich entdecken, auch wenn Sie einer anderen Konfession angehören oder angehört haben. Wenn Sie den katholischen Glauben näher kennenlernen möchten oder bereits entschlossen sind, zur katholischen Kirche überzutreten, sind Sie herzlich willkommen!

Ihr erster Schritt: Nehmen Sie Kontakt auf mit unserem Gemeindebüro um Ihr Anliegen und alle Fragen zum Übertritt (Konversion) mit Ihnen zu besprechen. Dazu können Sie gerne unser Kontaktformular nutzen.

Quelle: ein Beitrag von www.katholisch-werden.de

Sie waren bereits früher katholisch, haben sich aber vor einiger Zeit zum Austritt entschlossen. Inzwischen hat sich Ihre Sicht geändert: Sie möchten wieder in die katholische Kirche eintreten. Sie können wieder aufgenommen werden – die Tür steht für sie offen!

Sie haben bei einer staatlichen Behörde Ihren Kirchenaustritt erklärt. Die Kirche nimmt diesen öffentlich erklärten Austritt ernst und wertet ihn als eine bewusste Distanzierung von der Kirche.

Wir freuen uns jedoch, wenn Sie nun – aus welchen Motiven auch immer – einen neuen Bezug zum Glauben und zur Kirche gefunden haben und den Weg zurück in die kirchliche Gemeinschaft suchen. Ihr Wiedereintritt ist somit eine Versöhnung mit der Kirche.

Ihr erster Schritt: Nehmen Sie Kontakt auf mit unserem Gemeindebüro um Ihr Anliegen und alle Fragen zum Wiedereintritt mit Ihnen zu besprechen.
Dazu können Sie gerne unser Kontaktformular nutzen.

Quelle: ein Beitrag von www.katholisch-werden.de