13.11.2013 Posted by Hildegard Schmidt

Es gibt viel zu feiern...

... wir haben schon mal angefangen.

Martinszug

In diesem Jahr fand unser traditioneller Martinszug gemeinsam mit der Deutschen Schule statt.
Etwa 400 Eltern und Kinder trafen sich im Westbroekpark, um mit ihren Laternen dem Hl. Martin auf seinem Pferd zu folgen. An 3 Stationen wurde angehalten und unter der Begleitung einer kleinen Blechbläsergruppe Laterne- bzw. Martinslieder gesungen.
Der beeindruckende Zug endete am Martinsfeuer auf dem Vorhof des Rafaelshauses. Wegen der hohen Beteiligung gab es noch ein zweites Feuer im Garten.
Während die Kinder die Kapelle mit ihrem Gesang erfüllten und dem Martinsspiel lauschten, genossen die Erwachsenen draußen schon mal den Glühwein. Anschließend erfreuten sich dann alle an den zahlreichen selbstgebackenen Weckmännern.

17.06.2013 Posted by Hildegard Schmidt

Exkursion der Klasse 6 zu den deutschen Kirchen in Den Haag

Am Donnerstag, 13. Juni 2013, hat die Klasse 6 der DISDH einen Ausflug gemacht. Wir wurden von Frau Schmidt und Frau Palm begleitet. In unserer 6. Stunde ging es mit dem Bus los. Unser Ziel: die beiden deutschen Kirchen in Den Haag.

Zuerst waren wir im Rafaelshaus, der katholischen Kirche. Dort haben wir viel gelernt, besonders, wozu die Einrichtungsgegenstände da sind. Einiges wussten wir schon, anderes war neu. Das interessanteste und neueste war, dass im Altar eine Steinplatte mit dem Knochen eines Heiligen ist. Danach sind wir in das obere Stockwerk gegangen und haben zu Mittag gegessen.

Mit der Tram ging es weiter in die Innenstadt zur viel größeren evangelischen Kirche. In der zweiten Kirche erfuhren wir viel von den Unterschieden zwischen evangelisch und katholisch. Ein Unterschied ist, dass die evangelische Kirche keinen Tabernakel (Aufbewahrungsort der gewandelten Hostien) hat. Auch gab es dort keine Kniebänke.

Frau Wenzlaff, die Pfarrerin der evangelischen Gemeinde, hat uns auf den Dachboden mitgenommen. In der Nazizeit wurden dort oben Juden versteckt. Vom Dachboden aus kann man durch die Rosetten in der Kirchendecke nach unten sehen. Da musste man schwindelfrei sein. Aber auch der Weg zum Dachboden ist nichts für jemanden mit Höhenangst. Der einzige Zugang ist nämlich eine schmale, steile Wendeltreppe. Wir haben uns auch die alte DISDH von außen angesehen. Als alles gesehen und gehört war, verpassten wir unsere Tram, schafften es aber trotzdem rechtzeitig zurück in die Schule.
Nochmal ein Dankeschön an Frau Schmidt, Frau Palm und Frau Wenzlaff.
Wir hoffen, Sie hatten genauso viel Spaß wie wir!
Aliza Reif (Klasse 6)

17.05.2013 Posted by Hildegard Schmidt

Erstkommunion am Weißen Sonntag 2013

…und dann wurden's doch noch zehn.
Im letzten Rafaelsboten wurde über die Erstkommunionvorbereitung berichtet, und die damals 9 Kommunionkinder vorgestellt. Kurz nach Redaktionsschluss stieß aber Sarah noch dazu, sodass es nun doch 10 Kommunionkinder wurden, die in einem schönen feierlichen Gottesdienst die erste heilige Kommunion empfingen. Mit sehr viel Begeisterung und Andacht hatten die 10 sich auf diesen Tag vorbereitet. Ihre tiefe Verbindung und Freundschaft mit Jesus wurde in diesem Gottesdienst spürbar. Und damit auch der äußere Rahmen stimmte, schien am Ende des Gottesdienstes sogar die Sonne.

28.04.2013 Posted by Hildegard Schmidt

Palmpaasstok

Dieses Jahr haben wir uns an Palmsonntag in eine alte niederländische Tradition vertieft, die die Leidensgeschichte Jesu während der Karwoche auf eine ganz eigene Art und Weise sehr anschaulich macht. Wir haben nämlich einen Palmpaasstok gebastelt und zusammengestellt. Als erstes haben wir ein einfaches Holzkreuz mit Krepppapier wunderbar bunt geschmückt, wobei das Kreuz natürlich an den Kreuztod Jesu erinnert. Als nächstes wurden von den Kindern einige Palmzweige, die zuvor vom Priester zu Beginn der Messe im Garten geweiht worden waren, an die Enden des Kreuzes gebunden. So wird des festlichen Einzugs Jesu in Jerusalem gedacht. Zwölf Erdnüsse, auf einen Faden aufgezogen und an das Kreuz gehängt, symbolisieren die Jünger Jesu, die mit ihm waren in dieser letzten Woche. Vierzig Rosinen auf eine Schnur aufgefädelt stehen für die dreißig Silberlinge, die Judas für seinen Verrat von den Römern bekam. Zwei Zitrusfrüchte wurden in Papier eingewickelt und dann ebenfalls an das Kreuz gehängt, sie erinnern an den Essig, der Jesus in seiner letzten Stunde gegen den Durst gereicht wurde. Anschliessend haben wir einen Hahn aus Brotteig oben auf das Kreuz gesetzt, denn noch vor dem ersten Hahnenschrei wurde Jesu von Petrus bereits dreimal verleugnet. So wurden die schwierigen Elemente der Karwoche recht anschaulich besprochen und dann auf dem Kreuz sichtbar gemacht.


Es blieb aber nicht bei dem Verrat und dem Verlassenwerden durch die Jünger, so wie auch die Geschichte Jesu nicht am Karfreitag mit seinem Tod endet. Wir nahmen verschiedene Süssigkeiten und machten sie am Kreuze fest, um der Freude über Ostern und der Auferstehung Jesu Ausdruck zu verleihen. Auch nahmen wir buntes, rundes Gebäck und hängten es mit bunten Schleifen an das Kreuz. Das Kreisrunde der Kekse erinnert an das ewige Leben, Gottes ewigen Bund und Gott selbst, da es weder Anfang noch Ende gibt. Dieses Kreuz, das letztendlich ein doch sehr fröhliches, buntes Kreuz wurde und somit das Osterfest wunderbar zusammengefasst und symbolisiert hat, wurde dann nach altem Brauch zu einer älteren Dame unserer Gemeinde gebracht, die selber an Palmsonntag nicht in die Kirche kommen konnte. Vielen Dank an alle, die mitgeschmückt haben!
Jane Mund

16.03.2013 Posted by Hildegard Schmidt

Vorbereitung auf das Sakrament der Versöhnung

Von Freitag, 8. März bis Samstag, 9. März bereiteten sich die 10 Kommunionkinder auf die Erstbeichte vor. Nachdem sie am Freitag einige biblische Versöhnungsgeschichten kennengelernt hatten, fuhren sie mit der Tram zur evangelischen Kirche, wo der diesjährige Weltgebetstag zum Thema „Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen“ gefeiert wurde. Die Übernachtung im Rafaelshaus war sicher ein Höhepunkt dieses Wochenendes. Am Samstag trugen sie die Lasten ihrer Seele in Form von einem schweren Stein zu den verschiedenen Lebensstationen, wie Schule, Familie, Freunde, Kirche … Alle waren froh, als sie am Samstagnachmittag mit der Erstbeichte Ihre Lasten abgeben konnten.

Ökumenischer Gottesdienst in St. Rafael



Am Sonntag, 10. März feierten die deutsche evangelische Gemeinde und die kath. Rafaelsgemeinde einen ökumenischen Gottesdienst. Vor der Predigt brachten die Ministranten einen leeren Kelch und eine leere Schale zum Altar, als Zeichen dafür, dass ein gemeinsames Mahl noch nicht möglich ist. Pfarrer Eckhard Benz-Wenzlaff führte in seiner beeindruckenden Predigt die Schwierigkeiten, die sich beide Kirchen machen, aus.
Trotz dieser traurigen Problematik wurde fröhlich miteinander gebetet und gesungen, musikalisch unterstützt von Gitarre, Orgel und Flötenensemble.
Beide Gemeinden gratulierten Hildegard Schmidt, die am 1. März 60 Jahre alt geworden war. Als eine besondere Überraschung wurde der vom Pfarrgemeinderat gebaute Kirchturm präsentiert.

26.01.2013 Posted by Hildegard Schmidt

Sternsinger 2013


25 Sternsinger konnte Pastoor Versteegen am 13. Januar (etwas verspätet, bedingt durch die Ferien der DISDH) aussenden, um für Kinder in Tansania zu sammeln. Beindruckend hatte er am Tag der Probe den Kindern von seinen persönlichen Erfahrungen in Tansania berichten können. Nachdem sie sich nach dem Aussendungsgottesdienst mit Hot Dogs und Keksen gestärkt hatten, machten sich die Sternsinger in 6 Gruppen auf den Weg und sammelten 1250,- Euro. Herzlichen Dank an die Kinder und ihre Begleiter, "Vergelt's Gott" den Spendern .